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AdSense verschiebt TCF-Fehler in die Richtlinienübersicht: Wo Publisher jetzt nachsehen

Google entfernt den separaten TCF-Fehlerbericht in AdSense. Wo die Meldungen jetzt stehen und was bei CSV-Exporten noch geprüft werden muss.

Konzeptillustration cremefarbener Einwilligungskarten, die aus einer Schale in einen dunkelblauen Organizer mit bernsteinfarbenen Details gelangen.

Google hat TCF-Fehler in AdSense in die Richtlinienübersicht verschoben und den bisherigen separaten Downloadbericht entfernt. Die Ankündigung vom 15. Oktober ordnet die Fehler der Kategorie Regulatory issue zu, also regulatorischen Problemen.

Für Publisher ändert sich damit der Ausgangspunkt zur Untersuchung fehlerhafter Einwilligungsstrings. Die Meldung führt weder eine neue TCF-Frist ein noch belegt sie veränderte Einnahmen. Ältere Arbeitsanweisungen können Teams inzwischen zu einem entfernten Bericht führen.

Was verschoben wurde und wen es betrifft

Die AdSense-Ankündigung betrifft erkannte Probleme in TC-Strings des IAB Transparency and Consent Framework. Gemeint sind Einwilligungsstrings zu Anzeigenanfragen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz.

Entscheidend sind die betreffenden Anzeigenanfragen. Auch Publisher mit Sitz außerhalb dieser Regionen können entsprechende Zugriffe erhalten. Die Sprache einer Website allein bestimmt daher nicht, ob der Bericht für sie relevant ist.

Google nennt als bisherigen Ort Brand Safety → Content → Blocking controls → European regulations. Neuer Anlaufpunkt ist die Richtlinienübersicht. Die Mitteilung beschreibt die Umstellung als erfolgt, nennt aber kein separates Abschlussdatum und belegt nicht die Ansicht in jedem einzelnen Konto.

Vom konkreten Fehler ausgehen

Die Dokumentation der Richtlinienübersicht erläutert betroffene Websites, Kategoriefilter und den Zugang zu Fehlerdetails und Lösungshinweisen über Fix. Die sichtbaren Bezeichnungen können von der Kontosprache abhängen. Vor einer Änderung am Einwilligungssystem sollte zunächst die konkrete Meldung geprüft werden.

Betrifft sie die Consent-Management-Plattform, kurz CMP, muss deren Anbieter gegebenenfalls Konfiguration oder erzeugten String untersuchen. Der neue Berichtsstandort behebt das zugrunde liegende Problem nicht. Die Migration besagt auch nicht, dass jedes Konto TCF-Fehler aufweist.

Einwilligungsfehler sind außerdem von ungültigem Traffic zu unterscheiden. Unser Leitfaden zur Untersuchung ungültigen AdSense-Traffics behandelt diesen anderen Vorgang. Weder die Berichtsverschiebung noch eine Einwilligungsdiagnose erklärt automatisch jede Einnahmenschwankung.

CSV-Exporte neu prüfen

Die Dokumentation nennt CSV-Downloads für alle Einträge oder eine gefilterte Ansicht. Damit ist eine Exportmöglichkeit belegt. Dass sie alle Felder oder historischen Daten des bisherigen TCF-Berichts übernimmt, folgt daraus nicht.

Nutzen Agenturen, Entwickler oder interne Prozesse die alte Datei, sollten sie die verfügbaren Spalten mit ihren Anforderungen vergleichen. Vollständige Feldgleichheit und Aufbewahrungsdauer wurden weder durch die Ankündigung noch durch diese Prüfung festgestellt. Ein problemloser Austausch sollte daher erst nach Sichtung des Exports zugesagt werden.

Publisher können ihre Arbeitsanweisungen jetzt auf die Richtlinienübersicht umstellen und die für eine Untersuchung verwendeten Fehlerdetails festhalten. Google spricht von einer einfacheren Lösungssuche. Das ist eine Aussage des Unternehmens, kein in einem Publisher-Konto gemessenes Ergebnis.

Aus der englischen Ausgangsausgabe übersetzt.

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